Veteranenausflug

Unser diesjähriger Ausflug ging in den Schwarzwald und nach Frankreich.

Die erste Station der Reise war das ab 1147 erbaute Kloster Maulbronn. Es gilt als die am vollständigsten erhaltene Klosteranlage des Mittelalters in Europa. 1993 wurde es in die Liste als Unesco-Weltkulturerbe aufgenommen und beherbergt heute ein Gymnasium. Bei einer rund zweistündigen Führung bekamen wir einen Einblick in das Leben, Beten und Arbeiten der Mönche. Dann ging es über Pforzheim und Dobel nach Bad Herrenalb. In der Stadtführung erfuhren wir viel über die Geschichte und die heutigen Probleme der (ehemaligen) Kurstadt.

Am zweiten Tag ging es nach Frankreich. An Straßburg vorbei ging die Fahrt nach Mutzig, um die „Feste Kaiser Wilhelm II (französisch: Fort de Mutzig)“ zu besichtigen. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es für rund zwei Stunden in die unterirdischen Gänge, Mannschaftsräume, Küchen und das Lazarett. Nach dem Ausflug in den Bunker waren die meisten froh, Tageslicht zu sehen. Wir konnten einen herrlichen Ausblick über die Rheinebene zu den Vogesen hin genießen.

Der Nachmittag wurde im Museé de l‘Abri de Hatten verbracht. Hatten und der benachbarte Ort Rittershofen war trauriger Schauplatz der letzten großen Panzerschlacht im Januar 1945 zwischen Amerikanern und Deutschen mit vielen Opfern auf beiden Seiten. Beide Orte waren nach der Schlacht so gut wie ganz zerstört. Die meisten der Zivilopfer liegen heute in einem Grab mit vier Sandsteinkreuzen auf dem örtlichen Friedhof. Das „Herzstück“ des Museums ist der Bunker „Abri“ mit seinen 28 Räumen. Am dritten Tag steuerten wir Freiburg an. Die Stadtführung informierte über die Gründung, die Bombardierung im November 1944 und das heutige Freiburg. Es ging weiter nach Donaueschingen, wo nach dem Mittagessen etwas Zeit blieb, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Über Stockach ging die Rückfahrt schließlich Richtung Bodensee und ein kleines Stück am „schwäbischen Meer“ entlang, vorbei am Kloster Birnau.

Die Reise ließen wir bei einer abendlichen Brotzeit in der Katzbrui-Mühle ausklingen.

 

1.Tag (Besuch Kloster Maulbrunn und Bad Herrenalb)

Das Kloster Maulbronn ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Ortsmitte von Maulbronn. Kleinstadt und Kloster liegen am Südwestrand des Strombergs, der sich im südlich des Odenwalds und nördlich des Schwarzwalds gelegenen Kraichgau erhebt.

Eingebettet zwischen sieben Tälern liegt das Schwarzwaldstädtchen Bad Herrenalb und ist als Heilbad und Heilklimatischer Kurort ideales Urlaubsziel für jedermann.

 

2.Tag (Besuch Feste Kaiser Wilhelm II., Fort de Mutzig)

Die Feste Kaiser Wilhelm II. ist eine zwischen 1893 und dem Ersten Weltkrieg etwa 20 km westlich von Straßburg erbaute Befestigung im Reichsland Elsaß-Lothringen, das von 1871 bis 1918 zum Deutschen Kaiserreich gehörte.

 

 

Unterbringung im Hotel Best Western, Bad Herrenalb

Am Waldrand, über dem Kurpark und trotzdem in unmittelbarer Nähe zur Ortsmitte und dem Kurpark, befindet sich das BEST WESTERN Hotel Bad Herrenalb.